Projekt Beschreibung

Schubladendenken überwinden! – Vorurteilsbewusst handeln und erziehen

Termin
17.05.2018

Uhrzeit
9:00 – 16:30 Uhr

Teilnehmerzahl
max. 18

Für die Arbeit mit Kindern
von 0-14 Jahren

Referent
Margrit Venohr

Kosten
105,- €

Seminarnummer
20180517-11

Vorurteile erfüllen verschiedene Funktionen für unser tägliches Leben, zum Beispiel geben sie Orientierung oder auch Identität. Um jedoch Ausgrenzung von Kindern oder Familien zu vermeiden und Inklusion zu leben, ist es notwendig, seine eigenen Vorurteile zu kennen und diese zu überwinden. Ein damit verbundenes Ziel ist es, der Individualität aller Kinder gerecht zu werden.

Vorurteilsbewusstes Handeln und Erziehen beruht zum einen auf dem Situationsansatz und zum anderen auf dem von Louise Derman-Sparks entwickelten Anti-Bias-Approach. Dabei sollen Mechanismen und Funktionsweisen von Ausgrenzung in den Fokus der Betrachtungen gerückt werden, um so Vielfalt zu ermöglichen. Ziel ist es, durch vorurteilsbewusstes Erziehen einen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit zu leisten und Diskriminierungen aktiv und bewusst im pädagogischen Handeln entgegenzuwirken.

Ausgehend von den theoretischen Grundlagen des Situationsansatzes und des Anti-Bias-Approach werden im Seminar praktische Übungen durchgeführt und reflektiert.

  • Welche Vorurteile habe ich selbst und wie wirken diese?
  • Was bedeuten Situationsansatzes und Anti-Bias-Approach?
  • Wie kann Diversität für die Gestaltung des pädagogischen Alltags genutzt werden?
  • Ansätze für die Gestaltung der eigenen Arbeit werden erprobt und reflektiert
Anmeldung
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